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  • Trauma? Was ist das eigentlich?

    Grundsätzlich ist eine Belastungsreaktion eine natürliche Reaktion, die durch eine Überlastung des vegetativen Nervensystems entsteht. Wir reagieren auf ein sehr bedrohliches Ereignis, auf ein Trauma. 

    Ein Trauma ist wie eine Verletzung oder eine Wunde im übertragenen Sinne zu sehen – die menschliche Psyche ist verletzt. 

    Manchmal kann eine akute Belastungsreaktion – entstanden durch ein Trauma – vom Körper verarbeitet werden. Sie klingt innerhalb von Stunden oder Tagen ab; hält jedoch nicht länger als einen Monat an. 

    Es kommt vor, dass das extrem belastende Ereignis nicht verarbeitet wird – man spricht von einer Blockade. Die Symptome, die Belastungsreaktionen, bleiben bestehen. In diesem Fall spricht man von einer posttraumatischen Belastungsstörung – ursächlich durch das Trauma ausgelöst. 

    Symptome können sein: 

    Nachhallerinnerungen, so genannte Flashbacks

    übermäßige Schreckhaftigkeit und Schlafstörung

    Angst und Depression

    ein Gefühl von Ohnmacht und/oder Hilflosigkeit

    Betäubtsein und emotionale Stumpfheit

    Vermeidung, Verdrängung, Vergessen

    Verflachung der Interessen und der Gefühle

    Sozialer Rückzug

    Desorientierung und Aufmerksamkeitsdefizit

    Unruhe und Hyperaktivität

    Nervosität, erhöhtes Erregungsniveau, Gereiztheit

    Körperliche Symptome, z.B. Schweißausbruch, Errettung, beschleunigte Herztätigkeit Überlegt, Kopfdruck, Magen-Darm-Störungen

    Eventuell teilweise oder vollständige Erinnerungslücken 

     

    Eine posttraumtische Belastungsstörung kann in einigen Fällen einen chronischen Verlauf über viele Jahre nehmen und in eine andauernde Persönlichkeitsänderung übergehen. 

     

  • Traumatherapie mit EMDR

    Durch die Therapie mit EMDR soll das Gehirn angeregt werden und wieder in die Lage versetzt werden, die traumatischen Ereignisse neu zu verarbeiten und zu integrieren: Der Verarbeitung startet. 
    Nach erfolgreicher Therapie können die Betroffenen erinnern ohne dass die Gefühle sie übermannen. Das Ereignis wird als „erledigt und vorbei“ eingestuft. Das Trauma wird vom Körper nicht mehr reaktiviert – die Symptome verschwinden. 

    EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eine der erfolgreichsten international anerkannten Psychotherapiemethoden für die Behandlung von psychotraumatischen Belastungen und emotionalen Spannungszuständen. Es zeichnet sich durch überprüfbare Erfolge (wissenschaftlich belegt) bei relativ kurzer Behandlungszeit aus.

    EMDR wurde von Dr. Francine Shapiro als Methode der Traumatherapie erforscht und entwickelt. Inzwischen wird EMDR auch sehr erfolgreich bei der Behandlung von anderen psychischen Belastungen eingesetzt. 

     

     

    Weitere Themen, bei denen EMDR einsetzbar ist: 

     Trauma

     Einzeltraumatisierungen

     Angststörungen und Panikstörungen

     Depressionen

     Psychosomatische Störungen

     Trauer

     Zwangsverhalten

     Aufbau des Selbstwertgefühls

     

     

  • Erstgespräch 

    Für einen Ersttermin mit Anamnese und Erarbeitung eines Therapieplan melden Sie sich bitte jederzeit bei uns. 

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    Montag – Freitag bis 20 Uhr, 
    nach Absprache

    Ein Kontingent an Samstagstermine
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